Die Forschungsergebnisse:

Ich habe folgende gesicherte Fakten über die alte Ladeplatine zusammengetragen:

P1 dient zur Einstellung des maximalen Ladestroms.
P2 stellt die Ladespannung (in der Nachlade- b.z.w. Gasungs-Phase) ein.
P3 (Spindelpoti) verschiebt die gesamte Ladekurve parallel. Drehung nach links abwärts, nach rechts aufwärts.
Ein Widerstand von 75kOhm parallel zu R15 verschiebt den Einstellbereich von P2 passend für eine 42Volt Batterie nach oben.
Wenn die teilweise entladene Batterie so lange abgeklemmt wird, bis die Bordnetzspannung unter 1V abfällt, (der Kapazitätsmesser zeigt danach nichts mehr an), wird sie danach eine feste Zeit bis zur an P2 eingestellten Spannung aufgeladen.

Ich habe zwar einen dänischen Schaltplan, aber der scheint nach dem beigefügten Bestückungsplan zu einem Vorgängermodell zu gehören. Zum Beispiel sind die von Ralf Wagner erwähnten und von den Dänen eingezeichneten Leuchtdioden auf meiner Platine nicht zu finden.
Eine ordentliche Änderung war also nicht möglich und ich mußte einen "Würg-Around" finden.

Die Basteleien:

Nach Anleitung von Ralf Wagner habe ich auf der Ladeplatine an R15 ein Widerstand von 75kOhm parallel gelötet. Nach dem Anklemmen wurden dann maximal 55,4V (1,58V/Zelle) bei 10°C erreicht.  P1  wurde auf Rechtsanschlag (Strom auf Maximum) gedreht. Die Spannung habe ich danach an P2 auf der Ladeplatine etwas nach unten (auf ~54,5V) korrigiert. Eine "korrekte Lade-Einstellung" war auf diese Weise allerdings aus folgenden Gründen nicht möglich:
Solange der Ladezustand "100%"  (Kapazitätsmesser zeigt 12 Punkte) beim Laden nicht ereicht wird , wird die Batterie nun zwar voll geladen. Sobald aber diese "100%" einmal erreicht werden, bricht die Ladung ab. Beim nächsten Ladevorgang scheint der Lader dann nur noch die Ladung in die Batterie zu pumpen, die der Kapamesser als verbraucht registriert hat, und das reicht nicht! Jedenfalls bricht er ab, bevor die nötige Endspannung erreicht wird, und das bedeutet, daß die Batterie nur zu etwa 1/2 bis 2/3 geladen ist.
Als Abhilfe habe ich die Ladung vorzeitig durch Ziehen des Netzsteckers "von Hand" abgebrochen. Das funktioniert!
Später habe ich festgestellt daß man durch Einschalten der "Zündung" den selben Effekt erreichen kann und meinen selbstgebastelten Ladeunterbrecher dort entsprechend angeklemmt.

Wenn ich den richtigen Moment verpasst hatte, so daß das Laden bereits von selbst aufgehört hatte (Kapamesser zeigt 12 Punkte), mußte ich vor dem nächsten Ladevorgang die Batterie abklemmen und warten, bis die Bordnetzspannung auf 0 Volt abgesunken war. (Andernfalls kam ich hinterher nicht weit!)
Da der Eltrans-Lader nach einem Urlaub zunächst nur noch manchmal (wann???) startete und schließlich den Dienst völlig einstellte, habe ich dieses Kapitel beendet.